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Katze · 6 Min. Lesezeit

Natürliches  Katzenfutter

Worauf es wirklich ankommt

Gutes Katzenfutter besteht überwiegend aus hochwertigem Fleisch, enthält kaum Getreide und verzichtet auf künstliche Zusätze. Katzen sind obligate Fleischfresser — ihr Körper ist schlicht nicht darauf ausgelegt, Kohlenhydrate effizient zu verwerten. Was auf der Verpackung gesund klingt, ist es oft nicht.

Katzen sind Fleischfresser — was das für die Fütterung bedeutet

Anders als Hunde sind Katzen sogenannte obligate Karnivoren. Das bedeutet: Ihr Stoffwechsel ist evolutionär auf die Verwertung von tierischem Protein und tierischen Fetten ausgerichtet. Bestimmte Nährstoffe wie Taurin, Arachidonsäure und Vitamin A können Katzen nicht selbst synthetisieren — sie müssen über das Futter aufgenommen werden, und zwar ausschließlich aus tierischen Quellen.

Was bedeutet das konkret? Eine Katze, die dauerhaft mit getreidereichen Billigfutter gefüttert wird, deckt zwar ihren Energiebedarf — aber sie bekommt nicht die Nährstoffe, die ihr Körper wirklich braucht. Die Folgen zeigen sich oft erst nach Jahren: stumpfes Fell, Übergewicht, Nierenprobleme, Zahnstein.

„Eine Katze, die wirklich artgerecht gefüttert wird, sieht man: glänzendes Fell, schlanke Figur, waches Verhalten — das ist kein Zufall."

— Andreas Nootz

Die häufigsten Fehler bei der Katzenernährung

In meiner langjährigen Beratungspraxis begegnen mir immer wieder dieselben Muster. Diese drei Fehler machen die meisten Katzenbesitzer:

1

Zu viel Getreide im Futter

Viele günstige Fertigfutter bestehen zu 30–50 % aus Getreide (Weizen, Mais, Reis). Das füllt den Bauch, liefert aber kaum verwertbare Nährstoffe für Katzen und belastet Bauchspeicheldrüse und Nieren.

2

Minderwertiges Protein

Nicht jedes Fleisch ist gleich. "Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse" als Sammelbezeichnung kann alles enthalten — von Muskelfleisch bis zu Federn und Klauen. Einzeln deklariertes Fleisch ist das einzige verlässliche Qualitätsmerkmal.

3

Falsche Portionen und Mahlzeitenfrequenz

Katzen sind Kleinmengen-Fresser: In der Natur fressen sie viele kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt. Zwei große Portionen täglich entsprechen nicht ihrem natürlichen Fressverhalten und können zu Übergewicht führen.

Worauf Sie bei der Zutatenliste achten sollten

Die Zutatenliste ist das wichtigste Instrument zur Beurteilung von Katzenfutter — wenn man weiß, wie man sie liest. Die Zutaten werden nach Gewicht absteigend aufgeführt. Was also zuerst steht, ist am meisten enthalten.

Gut

  • Einzeln deklariertes Fleisch (z. B. "Hühnchenfleisch 65 %")
  • Tierische Fette (z. B. Hühnerfett)
  • Geringe Getreideanteile oder getreidefrei
  • Keine Zuckerzusätze

Vorsicht

  • "Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse" ohne Mengenangabe
  • Getreide an erster oder zweiter Stelle
  • Zucker, Glukose, Fruktose
  • Künstliche Farbstoffe und Konservierungsmittel

Trocken- oder Nassfutter? Der große Vergleich

Diese Frage bewegt viele Katzenbesitzer. Die kurze Antwort: Nassfutter ist für Katzen in der Regel die bessere Wahl — vor allem wegen des Wassergehalts.

Kriterium Nassfutter Trockenfutter
Wassergehalt 70–80 % 5–10 %
Proteingehalt Hoch Variiert stark
Kohlenhydrate Gering Oft hoch (Stärke)
Nierenschutz Gut Kritisch bei alleiniger Gabe
Preis Höher Günstiger
Zahnpflege Neutral Marginale Wirkung

Wenn Sie Trockenfutter füttern möchten, sollte es hochwertig sein und in jedem Fall durch Nassfutter oder zusätzliches Wasser ergänzt werden. Rein trockene Ernährung über Jahre hinweg erhöht das Risiko für Harnwegsprobleme und Nierenerkrankungen erheblich.

Warum artgerechtes Futter den Unterschied macht

Katzen, die artgerecht gefüttert werden, zeigen es in ihrer gesamten Erscheinung: Das Fell ist seidig und glänzend, die Figur schlank, das Verhalten lebhaft und neugierig. Verdauungsprobleme, übermäßiges Haarbal-Würgen und Zahnstein werden seltener.

REiCO Vital-Systeme setzt bei der Katzenernährung auf das mineralische Gleichgewicht: hochwertige, einzeln deklarierte Zutaten, ohne künstliche Konservierungsmittel, ohne Zuckerzusatz, ohne Lockstoffe. Die Rezepturen werden in Deutschland hergestellt und sind transparent deklariert — sodass Sie als Katzenbesitzer genau wissen, was im Napf landet.

Wenn Sie unsicher sind, welches Futter für Ihre Katze das Richtige ist, helfe ich Ihnen gerne weiter. Im Rahmen einer kostenlosen Futterberatung schauen wir uns gemeinsam an, was Ihre Katze wirklich braucht — individuell und ohne Verkaufsdruck.

Häufige Fragen

Wie viel Fleischanteil sollte gutes Katzenfutter haben?
Gutes Katzenfutter sollte mindestens 70–80 % tierisches Protein enthalten. Achten Sie darauf, dass auf der Zutatenliste Fleisch oder Fleischerzeugnisse an erster Stelle stehen — nicht Getreide oder Zuckerrüben.
Dürfen Katzen Getreide fressen?
Katzen können kleine Mengen Getreide verdauen, benötigen es aber nicht. Hohe Getreideanteile im Futter belasten die Verdauung und können langfristig zu Übergewicht, Diabetes und Nierenproblemen führen.
Ist Trockenfutter für Katzen schädlich?
Trockenfutter ist nicht per se schädlich, hat aber einen gravierenden Nachteil: Katzen decken ihren Flüssigkeitsbedarf normalerweise über das Futter — Trockenfutter enthält jedoch nur 5–10 % Wasser statt der natürlichen 70–80 %. Dauerhaft ausschließliches Trockenfutter kann die Nieren belasten.
Was bedeutet "deklariert" bei Katzenfutter?
Deklariertes Katzenfutter gibt die Zutaten einzeln und mit genauen Prozentangaben an, z. B. "Hühnchenfleisch 65 %, Hühnerherzen 10 %". Im Gegensatz dazu darf die Sammelbezeichnung "Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse" alles enthalten — von Muskelfleisch bis zu Schnäbeln und Federn.

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