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Hund · 7 Min. Lesezeit

Allergien  beim  Hund

Erkennen, verstehen und richtig handeln

Ihr Hund kratzt sich ständig, hat immer wieder Durchfall oder sein Fell ist stumpf und glanzlos? Dann könnte eine Futtermittelallergie dahinterstecken. Was viele nicht wissen: Allergien beim Hund sind weitaus häufiger als gedacht — und die Lösung liegt oft buchstäblich im Napf.

Was ist eine Futtermittelallergie?

Bei einer Futtermittelallergie reagiert das Immunsystem Ihres Hundes überempfindlich auf bestimmte Bestandteile im Futter. Anders als eine Futtermittel-unverträglichkeit (die den Magen-Darm-Trakt betrifft) ist eine echte Allergie eine Immunreaktion, die den gesamten Körper betreffen kann.

Häufige Auslöser sind:

Getreide (Weizen, Mais)
Rindfleisch
Huhn
Milchprodukte
Soja
Künstliche Zusätze

Die 8 häufigsten Symptome

Futtermittelallergien zeigen sich auf unterschiedliche Weise. Achten Sie besonders auf diese Anzeichen:

1

Häufiges Kratzen und Juckreiz

Besonders an Ohren, Pfoten, Bauch und Achseln. Oft wird es als "normal" abgetan.

2

Wiederkehrende Ohrenentzündungen

Rote, warme Ohren mit unangenehmem Geruch können ein klares Zeichen sein.

3

Durchfall oder weicher Stuhl

Chronische Verdauungsprobleme, die nicht auf Infektionen zurückzuführen sind.

4

Stumpfes, trockenes Fell

Fehlende Nährstoffe oder ständige Entzündungsreaktionen machen sich am Fell bemerkbar.

5

Rote oder entzündete Haut

Hot Spots, Rötungen zwischen den Zehen oder am Bauch.

6

Übermäßiges Pfotenlecken

Wenn Ihr Hund ständig seine Pfoten leckt, kann Juckreiz durch Allergene die Ursache sein.

7

Blähungen und Magengeräusche

Der Magen-Darm-Trakt signalisiert, dass etwas nicht stimmt.

8

Gewichtsverlust trotz normalem Fressen

Die Nährstoffe werden nicht richtig aufgenommen.

„In über 20 Jahren Erfahrung habe ich eines immer wieder erlebt: Hundebesitzer sind erstaunt, wie viele Probleme sich allein durch eine Futterumstellung in Luft auflösen."

— Andreas Nootz

Die Ausschlussdiät: Der Goldstandard

Der sicherste Weg, eine Futtermittelallergie zu identifizieren, ist die Ausschlussdiät (Eliminationsdiät). Dabei wird das Futter für 8-12 Wochen auf eine einzige Proteinquelle und eine einzige Kohlenhydratquelle reduziert, die der Hund bisher noch nie bekommen hat.

Klingt aufwendig? Ist es auch — aber es ist der zuverlässigste Weg. Und ich begleite Sie dabei Schritt für Schritt.

So läuft die Ausschlussdiät ab:

1

Proteinquelle wählen

Wir wählen eine Fleischsorte, die Ihr Hund noch nie hatte — z.B. Pferd, Wild oder Strauß. REiCO bietet hier verschiedene Möglichkeiten.

2

Strikte Phase (8-12 Wochen)

Nur das ausgewählte Futter — keine Leckerlis, keine Tischreste, kein Kauspielzeug mit Geschmack. Konsequenz ist hier der Schlüssel.

3

Provokationstest

Wenn die Symptome verschwunden sind, fügen wir nach und nach einzelne Bestandteile hinzu, um den genauen Auslöser zu finden.

4

Dauerhafter Futterplan

Mit dem Wissen, was Ihr Hund verträgt und was nicht, erstellen wir einen langfristigen, optimalen Ernährungsplan.

Wichtig zu wissen

Allergietests beim Tierarzt (Bluttests) sind bei Futtermittelallergien leider oft unzuverlässig und liefern häufig falsch-positive Ergebnisse. Die Ausschlussdiät bleibt der Goldstandard — und mit meiner Begleitung ist sie einfacher, als Sie denken.

Warum natürliches Futter oft die Lösung ist

Viele industriell hergestellte Hundefutter enthalten eine lange Liste an Zusatzstoffen: Konservierungsmittel, Geschmacksverstärker, künstliche Farbstoffe. Genau diese Stoffe lösen bei vielen Hunden allergische Reaktionen aus.

REiCO Vital-Systeme setzt auf ein anderes Konzept: mineralisches Gleichgewicht durch natürliche Zutaten, ohne künstliche Zusätze. Keine Tierversuche, Herstellung in Deutschland, transparente Deklaration.

In meiner Erfahrung haben sich viele vermeintliche „Allergiker" allein durch den Wechsel auf ein naturbelassenes Futter deutlich verbessert — ganz ohne Medikamente oder aufwendige Tests.

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Lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, ob eine Futterumstellung helfen kann. Die Beratung ist kostenlos und unverbindlich.

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