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Ratgeber · 6 Min. Lesezeit

Was  steckt  im  Hundefutter?

Ein ehrlicher Blick auf die Zutatenliste

Drehen Sie mal eine Dose Hundefutter um und lesen Sie die Zutatenliste. Verstehen Sie alles, was dort steht? Wahrscheinlich nicht — und genau das ist gewollt. Viele Hersteller nutzen unklare Formulierungen und Fachbegriffe, um zu verschleiern, was wirklich drin steckt. In diesem Artikel zeige ich Ihnen, worauf Sie achten sollten.

Offene vs. geschlossene Deklaration

Beim Hundefutter gibt es zwei Arten, die Inhaltsstoffe anzugeben. Der Unterschied ist entscheidend:

Offene Deklaration

Jede Zutat wird einzeln mit Prozentangabe aufgeführt:

„Rindfleisch 40%, Rinderlunge 25%, Karotten 10%, Reis 8%, Leinöl 2%..."

Transparent und vertrauenswürdig

Geschlossene Deklaration

Zutaten werden in Gruppen zusammengefasst:

„Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (u.a. 4% Rind), Getreide, pflanzliche Nebenerzeugnisse..."

Versteckt die genaue Zusammensetzung

„Wenn ein Hersteller nichts zu verbergen hat, deklariert er offen. So einfach ist das. Bei REiCO finden Sie auf jeder Dose eine offene Deklaration mit genauen Prozentangaben."

— Andreas Nootz

Diese Begriffe sollten Sie kennen

Die Futtermittelindustrie hat ihre eigene Sprache. Hier die wichtigsten Begriffe — und was sie wirklich bedeuten:

„Tierische Nebenerzeugnisse"

Klingt harmlos, kann aber alles sein: Innereien, Knochen, Federn, Krallen, Hufe. Nicht grundsätzlich schlecht — Leber, Herz und Pansen sind wertvolle Innereien. Aber ohne genauere Angabe wissen Sie nicht, was wirklich drin ist.

„Pflanzliche Nebenerzeugnisse"

Oft sind das Rückstände aus der Lebensmittelindustrie: Trester, Schalen, Pressrückstände. Günstige Füllstoffe, die den Magen füllen, aber wenig Nährwert bieten.

„Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (u.a. 4% Huhn)"

Achtung, Mogelpackung! „u.a. 4% Huhn" bedeutet: Im gesamten Fleischanteil sind nur 4% Huhn. Der Rest kann alles Mögliche sein. Das Bild auf der Dose zeigt trotzdem ein saftiges Hühnchen.

„Rohprotein", „Rohfett", „Rohasche"

Die analytischen Bestandteile sagen etwas über die Nährstoffzusammensetzung, aber nichts über die Qualität. Ein alter Lederschuh hat auch einen hohen Rohproteinwert — das heißt nicht, dass er nahrhaft ist.

„Mit Rind" vs. „Reich an Rind" vs. „Rind-Menü"

Gesetzlich festgelegt: „Mit Rind" = mindestens 4% Rind. „Reich an Rind" = mindestens 14%. „Rind-Menü" = mindestens 26%. Nur wenn eine Fleischsorte allein im Namen steht (z.B. „Rind"), müssen mindestens 65% enthalten sein.

Wussten Sie?

Die Reihenfolge der Zutaten gibt an, wie viel davon enthalten ist — die erste Zutat hat den größten Anteil. Steht „Getreide" oder „Mais" an erster Stelle, besteht Ihr Hundefutter hauptsächlich aus Kohlenhydraten, nicht aus Fleisch.

Worauf Sie wirklich achten sollten

Hier meine Checkliste für gutes Hundefutter — basierend auf über 20 Jahren Erfahrung:

Offene Deklaration mit genauen Prozentangaben
Fleisch an erster Stelle (mind. 50-70% Fleischanteil)
Kein Zucker, keine Karamell, keine Geschmacksverstärker
Kein Getreide oder nur hochwertige Kohlenhydrate (Reis, Kartoffel)
Keine künstlichen Konservierungsstoffe (BHA, BHT, Ethoxyquin)
Transparente Herkunft — idealerweise „Made in Germany"
Einzelne Fleischsorte erkennbar (nicht nur „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse")

Der REiCO-Unterschied

REiCO Vital-Systeme geht einen anderen Weg als die großen Konzerne. Das Prinzip: mineralisches Gleichgewicht — der Körper bekommt genau das, was er braucht, in der richtigen Balance.

🥩

Hoher Fleischanteil

Bis zu 72% Fleisch in Lebensmittelqualität — offen deklariert.

🌿

Natürliche Zutaten

Keine künstlichen Zusätze, keine Konservierungsstoffe, kein Zucker.

🇩🇪

Made in Germany

Herstellung in Deutschland mit kontrollierten Zutaten.

🐾

Keine Tierversuche

REiCO verzichtet konsequent auf Tierversuche bei der Produktentwicklung.

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Ich helfe Ihnen, die richtige Wahl zu treffen. Schicken Sie mir ein Foto der Zutatenliste Ihres aktuellen Futters — ich analysiere es für Sie. Kostenlos.

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